Blog der BVB Supporters Hamm 09

Zusammenfassung der Hinrunde 2010/2011

 

Zuerst einmal das Wichtigste: WIR SIND HERBSTMEISTER!!! J

 

-       Zehn Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aus Mainz und Leverkusen!

-       Satte 14 Punkte vor Bayern!

-       Sogar galaktische 21 Punkte vor Scheeeeiiiiißeeeeeee nuuuuuull füüüüünf!!!

-       Die beste Abwehr!

-       Der beste Angriff!

-       Die jüngste Mannschaft der Liga!

-       Der beste und symphatischste Trainer!

-       Teilweise wurde Fußball vom anderen Stern gespielt!

-       Es wurden neue Bestmarken für die Ewigkeit aufgestellt!

-        

Der Traum von der siebsten Deutschen Meisterschaft des geilen Clubs der Welt, des Ballspielvereins Borussia 09 aus Dortmund, muss kein Traum bleiben und sie wäre wohl die geilste, verdienteste und ehrlichste Meisterschaft, die je ein Team des BVB und je ein Verein seit Bestehen der Bundesliga errungen hätte.

Man setzt auf viele junge, größtenteils deutsche Talente, was aus der finanziellen Not heraus, zur Philosophie des BVB geworden ist.

Doch was ist eine Philosophie ohne die Vorgaben eines Übungsleiters? Der Star in Dortmund ist eindeutig der Trainer. Im jetzt schon dritten Jahr, verleiht Jürgen Klopp dem Team seine unverwechselbare Handschrift. Keiner motiviert besser, niemand fordert und fördert junge Fußballer genialer als Kloppo. Jürgen Klinsmanns Leitspruch bei seinem damaligen Amtsantritt in München, füllt er tatsächlich mit Leben aus.“ Er macht wirklich jeden Spieler, jeden Tag ein bißchen besser.“ Sollte es im Mai mit der Schale klappen, muss man Jürgen ein Denkmal in Dortmund bauen. Noch nie gab es ein Meisterteam, dass einen jüngeren Altersdurchschnitt gehabt hat. Wir können diese Saison wirklich etwas ganz Großes erreichen. Ganz Deutschland beneidet uns um unseren Trainer und hat sich in unsere junge Truppe verliebt. Naja, fast ganz Deutschland. Nur in Herne erlebten sie aufgrund unserer Erfolgsgeschichte einen Kotzanfall nach dem Nächsten, zumal ihr Team bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Das sei ihnen aber von Herzen gegönnt! J

So eine geile BVB-Hinrunde innerhalb eines Fanclubs zu erleben, macht doppelt so viel Spaß. Neben allen Heimspielen, wurden von vielen von uns auch etliche Auswärtsspiele besucht. Und diese sind ja meist die Highlights eines Fanclub-Lebens. Vorallem, wenn man auch ein internationales Auswärtsspiel besucht.

Uns führte es 3 Tage nach Paris und diese Tour wird sicherlich jedem der dabei war, auf ewig in Erinnerung bleiben.

Das Spiel endete 0:0. Sicherlich eines der besseren torlosen Remis. Schade, dass Lewandowskis Mörder-Chance kurz vor Schluß nicht den Weg ins Tor fand. Naja, man kann nicht alles haben. Das Tor hätte uns sicherlich in die Zwischenrunde der Europa-Liga gebracht, aber letzlich muss man die magere Torausbeute in den Heimspielen und die grottenschlechte Schiedsrichterleistung gegen Sevilla als Gründe fürs Ausscheiden nach der Gruppenphase anführen. Und wer weiß, für was das am Ende gut ist. ;-)

Die Stimmung war überragend. 10.000 Borussen in Paris! Das haben die Franzosen so wohl auch noch nicht erlebt. So hatten wir quasi 4 Fan-Blöcke im Stadion, die für nette Wechselgesänge und Heimspiel-Atmosphäre sorgten. So gut 100 Pariser waren auch vor Ort. ;-)

Ich ziehe den Hut vor Basti. Wie er mit unserem gemieteten Riesen-Bulli durch den Wahnsinns-Verkehr und die engen Gassen von Paris fuhr, war schon, wie er sagen würde, WELTKLASSE! ;-)

Am ersten Tag war ich irgendwie enttäuscht von der Stadt der Liebe. Die Innenstadt gefiel mir zunächst garnicht. Vielleicht war das ja auch einfach der eigenwilligen Fahrweise der Pariser und der stundenlangen Parkplatz-Suche für unseren Bulli geschuldet. Wohin mit so einem „Bus“!? Basti und Verena kämpften sich durch die Innenstadt und hatten am Ende doch noch Glück. Zwar verpassten wir das Fantreffen am Eifelturm, doch die Enttäuschung darüber war schnell vergessen.

Das Spiel verlief vor, während und nach den 90 Minuten sehr entspannt. Und Taxi-Fahren in Paris ist garnicht so teuer, wie Lebensmittel.

Tag 2 wurde dann ausgiebig zum Sightseeing genutzt. Das Musée Notre-Dame und das Musée du Louvre mit der Mona Lisa waren sehr interessant.

Eine der beeindruckensten Prachtstraßen der Welt, die Avenue des Champs Elysées, wurde natürlich auch erkundet und vom Louvre bis zum Triumphbogen abgelaufen.

Der Ausblick vom Arc de Triomphe war überwältigend. Noch nie habe ich eine Stadt gesehen, die dermaßen dich besiedelt ist. Haus an Haus. Kaum grün, wenn man einmal von den zahlreichen Alleen absieht. Dementsprechend haben sich einige Pariser ihren Garten aufs Haus gesetzt. WELTKLASSE! ;-)

Der abendliche Ausflug zum Eifelturm war dann der krönende Abschluß eines tollen, kurzweiligen Tages. Es ist schon ein genialer Anblick, wenn der Turm im Dunkeln beleuchtet ist und immer wieder anfängt zu blicken. Steht man direkt unter ihm, fühlt man sich unendlich klein. Und an jeder Ecke wurde man von Souvenir-Verkäufern angesprochen. So nach dem Motto: „Wollen Eifelturm kaufen?“ ;-)

Mit dem Wetter hatten wir an den ersten zwei Tagen richtig Glück. Angenehme, frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein.

Tag 3 war dann allerdings völlig verregnet und gleichzeitig der Rückreisetag. Die Fahrt gestaltete sich allerdings als sehr schwierig, denn ein Navi ohne GPS-Signal ist wie Sex ohne Anfassen. ;-) Nach einer Stärkung bei McDonalds hatte es sich das GPS aber dann doch noch überlegt und führte uns sicher zurück nach Deutschland.

Das Hotel war übrigens auch „WELTKLASSE“! Türen und Wände aus Pappe, ein Fahrstuhl, der den Anschein machte, jeden Moment stecken zu bleiben und ein Frühstück, dass aus einem trockenen Baguette, einem Schokobrötchen, einem Kaffee, einem O-Saft und einem kleinen Becher Konfitüre bestand. Auf diesen opulente „Buffet“ haben die meisten von uns dann sehr gerne am Abreisetag verzichtet und lieber noch ein wenig den Schlaf verlängert, was aufgrund des vorangegangenen Rotweinabends Sinn machte. ;-) Die Betten waren übrigens sehr bequem, wenn auch für den ein- oder anderen etwas kurz. ;-)

Hannover war direkt das nächste Bundesliga-Spiel nach Paris. Wir waren natürlich wieder dabei und fuhren quasi mit dem Bulli von Paris nach Hannover durch. 4:0 hieß es am Ende für unseren BVB. Es war eine völlig streßfreie und angenehme Auswärtstour. Überall Schwarz-Gelbe, gute Stimmung im Gästeblock, ein schönes Stadion mit guter Sicht und ein einseitiges schwarz-gelbes Spiel. Was will das Borussen-Herz mehr!? Es passte einfach alles an diesem Sonntag.

Köln war auch eine unserer Auswärtsreisen in der Hinrunde. In Erinnerung bleibt ein 2:1-Sieg für unsere Jungs und die damit verbundene, erstmalige Tabellenführung in der Spielzeit 2010/2011.

Schlimm waren einige Leute auf der Hinfahrt mit dem Zug. Es war rappelvoll, so dass man nicht mal vernünftig in den Gängen stehen konnte. Dementsprechend gingen viele in die 1. Klasse durch, was dem Schaffner allerdings so garnicht in den Kram passte. So tat er sei Bestes, um jeden, der kein Ticket für Klasse 1 in der Tasche hatte, wieder zurück in die engen Gänge zu schicken. Lächerlich, wie ich finde! Peinlich und arm dann einige Fahrgäste der besagten Klasse, die sich an einem angetrunkenen BVB-Fan störten, der nichts weiter tat, als lautstark Fangesänge anzustimmen. Nach mehreren Diskussionen wurde die Bahn-Polizei eingeschaltet, die dann an einem Bahnhof zustieg und den Fan aus dem Zug holte. Hier erlebte ich zum ersten Mal so richtig, was Polizei-Willkür ist und dass es wegen mancher Menschen Krieg auf der Welt gibt. Es wurde nicht nach Zeugen gefragt, sondern einfach Polizei-Aktionismus betrieben. Hätten wir uns noch weiter eingemischt, wäre wohl keiner von uns im Kölner Stadion gelandet, sondern ebenfalls eingezogen worden.

Die Stimmung in Kölle war vorallem zu Beginn des Spiels und nach dem zwischenzeitlichen 1:1 ordentlich. Auch die Choreo der Kölner wusste zu Gefallen. Unsere Fans waren ebenfalls in Hochform. Wieder einmal reisten ca. 10.000 Borussen mit ihrem Team.

Basti wird die Tour nach Köln auch nicht vergessen. Wegen Wild-Pinkelns vorm Stadion, wurde er vom Ordnungsamt zu 35 Euro Strafe verknackt, weshalb er von mir den schönen Spitznamen „Thirty-Five“ bekam. :-D Am Bahnhof ging ich mich für 60 Cents erleichtern und wurde anschließend von ihm für beKLOPPT erklärt. „Wie kann man nur 60 Cent fürs Pinkeln bezahlen!?“. Tja, Basti...“Sixty Cent“ ist mir als Spitzname irgendwie lieber! :-D ;-)

Zum Pokalspiel nach Offenbach ging es auch für unseren Fanclub. Es war mal wieder einer dieser tristen BVB-Pokalabende. Alle Jahre wieder die selbe Enttäuschung. Raus bei einem Drittligisten. Dieser Wettbewerb liegt uns seit 1989, mit Ausnahme von 2007/08, nicht wirklich. Naja, was will man machen. Die Offenbacher verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus und unseren Liga-Himmelsstürmern fiel nichts ein. Im Lotterie-Spiel Elfmeterschießen zogen unsere Jungs dann den Kürzeren.

Die Hinfahrt war mehr Stau als Fahrt. So kamen wir noch gerade rechtzeitig zum Anstoß ins Stadion. Die Stimmung war im Heim- sowie Gästeblock eher mau. Ein geschenkter Abend, aber nun war ich auch mal auf dem Bieberer Berg. Vielleicht beim nächsten Aufeinandertreffen ein paar mehr Bier- und Freßbuden aufstellen, liebe Heessen.

Apropos Heessen. Die liegen uns diese Saison irgendwie nicht. In Frankfurt erlebten wir den „eiskalten“ Abschluß einer genialen Hinrunde. Die Helden waren müde und vielleicht wirkte das Ausscheiden in der Europa-Liga 2 Tage zuvor noch nach. 0:1 hieß es am Ende. Schade. Ein Punkt hätte ich dann schon ganz gerne mit aus Asi-Town genommen. Dafür, dass sich die Frankfurter Würstchen immer für die Größten halten, war wenig los im Stadion. Nur einige Bubis der Eintracht meinten, sie müssten sich mit Dortmundern anlegen. Ich kann über diese Asi-Bubis und Möchtegern-Hools nur müde lächeln. Außer Saufen und Prügeln haben die nichts in der Birne. Schade, dass solche Spinner einen immer größer werdenden Teil des deutschen Stadionpublikums ausmachen.

Das mit der miesen Stimmung gilt aber auch für die Gästekurve, die irre glatt war. Bei einem Tor des BVB hätte sich wohl keiner mehr auf den Beinen halten können. Das hätte ich aber gerne in Kauf genommen. ;-) Schade, dass manche sich genauso wie einige Frankfurter daneben benehmen mussten. Es wurden mal wieder Knallkörper gezündet und einige ließen ihren Frust über das Spiel an den Sitzen aus, die in großer Zahl kaputtgetreten wurden. Dümmer noch sind Leute, die volle Bierbecher in die Menge schmeißen. Lieber Gott, laß es Hirn regnen! Naja,...

Immerhin war der Weihnachtsmarkt in Frankfurt richtig schön und die Zugfahrten verliefen hin und zurück stressfrei.

Der ein-oder andere von uns war auch bei den Spielen in GE und St. Pauli dabei. Vorallem der Sieg bei den Uschis war Genugtuung pur. Die Millionentruppe der Blauen in deren eigener Turnhalle dermaßen vorzuführen, ist ein Traum. Danke, Jungs!

Mein persönliches Highlight war die Fanclub-Weihnachtsfeier, bei der Vanessa und ich vor Ort sein durften. Danke nochmal, Basti! J Es war toll, unsere Jungs und die Verantwortlichen unseres Vereins mal von einer ganz anderen Seite erleben zu können. Völlig ungezwungen und locker. So, wie sie sind und unglaublich fannah.

Auch die Mitgliederversammlung war aufgrund der aktuellen sportlichen Situation ein voller Erfolg.

In Sachen Heimspiele bleibt mir vorallem wegen der guten Stimmung das 2:0 gegen die Bayern in Erinnerung. Auch das 5:0 gegen Lautern war ein Fest. Es gab aber einfach zu viele Vollgasveranstaltungen unserer Jungs, als dass ich jetzt einzelne Spiele rausgreifen möchte.

Wenn die Rückrunde ähnlich weitergeht, ...Nee! Lassen wir das! Denken wir von Spiel zu Spiel. So wie unsere Jungs. Und dann schauen wir einfach mal, was am Ende der Saison dabei herauskommt. ;-)

 

Schwatzgelbe Grüße

Euer Tim alias Sixty Cent ;-)

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Dietmar (Freitag, 12 August 2011 20:41)

    Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Mannschaft in den nächsten Spielen zeigt und ob sie an den alten Erfolgen anknüpfen können. Man kann es ihnen einfach nur gönnen.

  • #2

    Kevin (Montag, 23 Januar 2012 12:05)

    Wenn man sich das Spiel vom Wochende anschaut, dann sieht man schon, dass sie am ihrer alten Forma anknüpfen und weiter dabei sind, and die Spitze zu kommen. Das wird wieder eine richtig tolle Bundesligazeit.

  • #3

    Elaina Schuch (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:11)


    It's in point of fact a great and useful piece of information. I'm happy that you just shared this helpful information with us. Please keep us informed like this. Thanks for sharing.

  • #4

    Ashlyn Sipe (Freitag, 03 Februar 2017 15:05)


    If some one needs to be updated with newest technologies therefore he must be visit this web page and be up to date every day.